Teach2Learn
Das Projekt Teach2Learn – Tools for Teaching Independent Learners (Projektnr. 2022-1-AT01-KA220-SCH-000088183) wurde über einen Zeitraum von 34 Monaten (Oktober 2022 – Juli 2025) durchgeführt.
Es zielte darauf ab, bildungspolitische Herausforderungen in den Partnerländern anzugehen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Verbesserung des Leseverständnisses von Schülerinnen und Schülern der 2. bis 4. Klasse, die aus Minderheiten-, Migranten- oder mehrsprachigen Familien stammen oder deren Muttersprache sich von der Unterrichtssprache unterscheidet.
Die Prioritäten des Projekts lagen auf der kontinuierlichen beruflichen Weiterbildung von Lehrkräften, um die Unterrichtsqualität zu verbessern und Pädagoginnen und Pädagogen zu befähigen, Lernschwierigkeiten und Defizite bei grundlegenden Kompetenzen ihrer Schüler effektiver zu überwinden und damit Schulabbrüche frühzeitig zu verhindern.
Projektaktivitäten
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Entwicklung eines Bewertungsinstruments zur Ermittlung des Fortbildungsbedarfs von Lehrkräften.
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Erstellung eines strukturierten Schulungsprogramms zur Förderung des Leseverständnisses bei Schülerinnen und Schülern der 2.–4. Klasse.
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Entwicklung einer interaktiven digitalen Plattform mit praxisnahen und leicht zugänglichen Ressourcen, die Lehrkräfte, Eltern und Schüler in kollaborative Lernprozesse einbindet.
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Aufbau einer Videodatenbank, die den praktischen Einsatz der im Projekt entwickelten Materialien in realen Unterrichtssituationen zeigt.
Projektziele
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Lehrkräfte, Eltern und Schüler mit Migrationshintergrund mit innovativen Methoden, interaktiven Ressourcen und pädagogischen Werkzeugen auf Basis von Gamification für den Unterricht und das Lernen des Leseverständnisses auszustatten.
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Lernschwierigkeiten zu verringern und Schulabbrüche zu vermeiden, indem inklusive, motivierende und wirksame Lehrmethoden im mehrsprachigen Unterricht gefördert werden.
Zielgruppe
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Schülerinnen und Schüler der 2.–4. Klasse aus Minderheiten-, Migranten- oder Flüchtlingsfamilien, deren Muttersprache nicht die Unterrichtssprache ist.
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Lehrkräfte, die mit mehrsprachigen oder migrantischen Schülergruppen arbeiten und sprachliche bzw. kulturelle Barrieren überwinden müssen.
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Eltern mit Migrationshintergrund von Kindern der 2.–4. Klasse, die ihre Kinder aktiv beim Lesenlernen unterstützen.
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Bildungsakteure wie Schulaufsichtsbehörden, Schulleitungen, Pädagoginnen und Pädagogen, Expertinnen und Experten sowie Bildungsbehörden, die inklusive und wirksame Leseförderung praktizieren.